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vor 2 JahrenMedia
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"Taken 2: ein vorhersehbarer Actionfilm"

Ein vorhersehbarer Plot

In diesem zweiten Teil der Taken-Reihe treffen wir wieder auf Bryan Mills, gespielt von Liam Neeson, einen ehemaligen CIA-Agenten, der erneut gegen Kriminelle antreten muss, um seine Familie zu schützen. Dieses Mal werden er und seine Ex-Frau Lenore, gespielt von Famke Janssen, vom Vater eines der Männer entführt, die er während seiner Mission im ersten Film getötet hat.

Wiederkehrende Themen

Der Film behandelt klassische Themen wie Rache, Familie und den Schutz der Liebsten. Er folgt derselben Formel wie der erste Teil: einem einsamen Helden, der bereit ist, alles zu tun, um seine Lieben zu retten, mit hektischer Action und Nahkämpfen.

Kompetente Schauspieler

Liam Neeson verkörpert erneut die Rolle des Bryan Mills mit Charisma und Intensität. Seine Präsenz auf der Leinwand ist unübersehbar, und er trägt den Film auf seinen Schultern. Famke Janssen bringt ebenfalls ihre Note als verzweifelte Ex-Frau ein, obwohl sie etwas in den Hintergrund gerückt ist.

Effektive Regie

Olivier Megatons Regie ist dynamisch und rhythmisch, mit gut choreografierten Actionszenen. Die Kämpfe sind brutal und realistisch, ohne revolutionär zu wirken. Dennoch schätzen wir das Engagement des Regisseurs, die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten.

Passender Soundtrack

Die Musik untermalt die Actionszenen effektiv und verstärkt die Spannung der Geschichte. Eingängige Themen, die perfekt zur Atmosphäre des Films passen, sind vorhanden.

Standard-Kunstregie

Die Kunstregie des Films fällt nicht besonders auf, mit klassischen Sets und Kostümen, typisch für diesen Actionfilmtyp. Nichts besonders Originelles in dieser Richtung.

Gepflegte Spezialeffekte

Die Spezialeffekte sind gut gemacht, aber nichts Außergewöhnliches. Einige Szenen wirken jedoch etwas zu klischeehaft und hätten vermieden werden können, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

Solide Schnittarbeit

Der Schnitt ist effektiv, mit flüssigen Sequenzen, die den Zuschauer auf den Sitz führen. Die Actionszenen fließen nahtlos, ohne Langeweile, und sorgen für ein gutes Tempo im ganzen Film.

Klischeehafte Dialoge

Die Dialoge sind manchmal etwas klischeehaft und vorhersehbar, besonders bei Erklärszenen. Wir hätten uns an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Subtilität im Schreiben gewünscht, um die Interaktionen zwischen den Charakteren zu bereichern.

Insgesamt ist Taken 2 ein unterhaltsamer Actionfilm, der wenig Originalität bietet aber innerhalb seines Genres wirkt. Liam Neeson-Fans werden diese zweiteilige Fortsetzung genießen, trotz einiger Plot-Schwächen und gut etablierter Klischees. Am Ende ist es ein Film zum Entspannen und Entschweifen, ohne zu viel Nachdenken.