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Der Drohne, die die Kluft zwischen Amateuren und Profis überbrückt
Der DJI Air 3, die neueste Entwicklung der Air-Serie, positioniert sich strategisch zwischen den Mavic-Modellen und den günstigeren Optionen. Mit seinen fortschrittlichen Funktionen und seinem wettbewerbsfähigen Preis hat diese Drohne alles, um sowohl erfahrene Hobbyisten als auch Profis anzusprechen, die ein leistungsstarkes Gerät ohne große Kosten suchen.
Handhabung: Ein vertrautes, aber verbessertes Design
Der DJI Air 3 ähnelt seinem Vorgänger, dem Mavic Air 2, weist aber bedeutende Verbesserungen auf. Beim Auspacken beeindruckt die Verarbeitungsqualität. Die Drohne bleibt leicht und kompakt, mit einem etwas höheren Gewicht als der Mavic Air 2, bleibt aber unter der 800-Gramm-Grenze, was sie vor strengeren EU-Regelungen schützt.
Die Fernsteuerung, die der des Mavic Air 2 ähnelt, bietet dennoch guten Komfort während der Nutzung. Robuster und ohne integriertem Bildschirm erweist sie sich als praktisch, dank der Möglichkeit, die Sticks zu verstauen und ein Smartphone für Video-Feedback einfach anzuschließen. Diese Design-Kontinuität zeigt, dass DJI eher auf Evolution als auf Revolution setzt, um ein bereits geschätztes Produkt zu verfeinern.
Sensoren und Sicherheit: Ein bedeutender Fortschritt
Eines der herausragenden neuen Merkmale des DJI Air 3 ist die Ergänzung durch zwei Kameras oben auf der Drohne. Diese zusätzlichen Sensoren ermöglichen eine Hinderniserkennung über dem Fluggerät, ein Upgrade gegenüber dem Mavic 2, der nur einen IR-Sensor an der Oberseite hatte. Diese Innovation ist besonders nützlich, um Kollisionen bei schnellen oder steigenden Flügen zu vermeiden.
Die Sicherheit wird durch die DJI AirSense-Technologie erhöht, die nun in europäische Modelle integriert ist. Durch den Empfang von Signalen nahe vorbeifahrender Flugzeuge bietet dieses Feature eine zusätzliche Sicherheitsebene in der Luft und ermöglicht dem Fernpilot, in Gefahrensituationen zu reagieren. Darüber hinaus sorgt die O3-Übertragungstechnologie für eine stabile Verbindung und erweitertes Reichweite, wobei die Vorschriften das Sichtfliegen mit der Drohne vorschreiben.
Flugleistung: Einfach, stabil und sicher
Der Start mit dem DJI Air 3 ist kinderleicht. Die Initialisierung ist schnell, und die Drohne ist in weniger Zeit einsatzbereit, als man denkt. Dank seiner zahlreichen Sensoren und der APAS 4.0-Technologie bleibt der Flug stabil und sicher, auch für Einsteiger. Flugmodi wie Cine, Normal und Sport bieten Erlebnisse, die auf unterschiedliche Fähigkeiten abgestimmt sind, wobei der Sportmodus besonders hervorzuheben ist, da er die Hinderniserkennung deaktiviert und dynamischere Flüge ermöglicht.
FocusTrack, mit seinen Spotlight 2.0, POI 3.0 und ActiveTrack 4.0-Modi, ermöglicht automatisches Verfolgen und anspruchsvolle Bildkompositionen. Trotz einiger Einschränkungen in unübersichtlichen Umgebungen sorgen diese Technologien für reibungslosere Flüge und professionellere Aufnahmen. Der neue MasterShots-Modus, der mehrere automatische Bewegungen kombiniert, ist ideal, um beeindruckende Clips im Handumdrehen zu erstellen.
Credit: Dji
Bildqualität: Ein größerer Sensor
Das wahre Plus der DJI Air 3 liegt in seinem 1/1,3"-CMOS-Sensor und der 3-fach Medium-Telekamera, die gleichbleibende Bildqualität und vielfältigere kreative Möglichkeiten bieten. Diese Sensorgröße sorgt für größere Bildsensoren, verbessert die Lichtaufnahme und reduziert das Bildrauschen. Im Vergleich zum 1/2" 48-MP-Sensor des Mavic Air 2 erzeugt die Air 3 Bilder höherer Qualität, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen.
Die Videoaufnahme bis zu 5,4K bei 30 fps ist eine weitere Verbesserung, wobei der Unterschied zu 4K manchmal kaum sichtbar ist. Für Actionszenen und Slow-Motion sind 4K-Videos bei 60 fps ideal. Die fehlende variable Blende wird durch ND-Filter ausgeglichen, um die Belichtung anzupassen, wenngleich sie nicht die Flexibilität bietet, die die Mavic 2 Pro aufweist.
Akkulaufzeit: Leicht rückläufig, aber immer noch zufriedenstellend
Die maximale angegebene Flugdauer der DJI Air 3 liegt leicht über der des Mavic Air 2, mit 46 Minuten gegenüber 34 Minuten. Unter realen Bedingungen sind etwa 30–35 Minuten Flugzeit zu erwarten. Das Aufladen dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten, und es wird empfohlen, Ersatzakkus bereitzuhalten, um die Flugzeiten ohne Unterbrechung zu verlängern.
Ein idealer Kompromiss
Die DJI Air 3 positioniert sich als hervorragendes Mittelmaß zwischen den DJI-Drohnen im mittleren bis oberen Segment. Mit fortschrittlichen Funktionen zu einem günstigeren Preis als die Mavic 2-Modelle ist sie eine solide Wahl für alle, die eine leistungsstarke, vielseitige Drohne suchen. Mit ihren Innovationen bei Hinderniserkennung und Bildqualität ist sie ideal für ernsthafte Hobbyisten und Profis, die ein zuverlässiges, hochwertiges Gerät suchen. Die DJI Air 2S beweist, dass Leistung, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit in einer kompakten, preiswerten Drohne vereint werden können.